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Hippiemetal und Satanistenpartys

Jaja, Daniel hat schon wieder alles geschrieben, was wichtig war - aber dennoch!

Das Auto ist wieder ganz und ich musste es bezahlen. 80 Dollar bin ich jetzt ärmer. Naja.

Wir arbeiteten also am Dienstag in der Weinfabrik. Nur mit dem Ergebnis, dass wir nach vier Stunden gehen konnten und so unsere Kosten gerade so rausgearbeitet hatten. Außerdem fiel mir die Haut von den Händen. Was aber nicht aufgrund meiner einseitigen (und meiner Meinung nach sehr gut schmeckenden!) Ernährung war, sondern vom Akkordkleben der Weinkisten kam.

Dafür aber ein Job am Donnerstag und Freitag. Wir bauten ein Büro für eine Designfirma auf. Jetzt kann ich zumindest behaupten (ohne zu lügen) dass ich in einem (zukünftigen, jaja...) Designbüro gearbeitet habe, ha!
Am ersten Tag durften wir schon um 18 Uhr gehen, weil es keine Arbeit mehr gab. Und so schafften wir es rechtzeitig um 20 Uhr zu Opeth im Thebarton Theatre. Die Vorband war gut und Opeth war noch besser. Hippiemetal auf der Bühne und Joints im Publikum. Übrigens bestand es diesmal aus dicken Männern mit Bärten, langen und dünnen Metallern mit langen und glatten Haaren und halbnackten Mädels. Ansage für eines der Lieder: "Stellt euch vor, wir reisen zurück ins Jahr 1986. Keine verdammten Handys, sondern verdammte Feuerzeuge! Und ich will wenigstens EIN Pärchen ficken sehen!" Der Mosh war ziemlich hart, aber angemessen und gerecht. Danach war ich auf alle Fälle kaputt.
Am nächsten Morgen wachte ich um 7 auf (die Zeit, um die wir eigentlich hätten anfangen müssen zu arbeiten) und dachte mir: "Hab ich gestern einem Konzert beigewohnt oder die ganze Nach durchgesoffen?" Ich war mir da nicht so sicher. Als Daniel aufwachte und sagte: "Ich fühl mich als hätte ich die ganze Nacht getrunken", war ich eher noch mehr verwirrt.
Nichtsdestotrotz tauchten wir dort (eine halbe Stunde zu spät) in unseren Tourshirts auf und machten weiter. Der Chef war froh, dass wir überhaupt gekommen waren. Arbeitsflächen zusammengeschraubt, Tische gebastelt und Müll entsorgt.
Die beiden Polen, die auch dort arbeiteten erzählten uns vom Prystanek-Woodstock-Festival. Jenes Schwesterlein und mir schon letztes Jahr aufgefallen war, als wir nach Polen gefahren sind und überall schwarzes Volk herumlief. Kostenloser Eintritt, weil das Geld von den Zinsen der Spenden stammt, die für irgendwas Nützliches gesammelt werden.
Der andere Pole erzählte uns, wie er einmal auf einer Satanistenparty war. Dort zündeten sie alle Möbel im Haus an. Aber dabei entwickelte sich zu viel Rauch und sie trugen alles nach draußen, wo sie es weiter verfeuerten. Nach einer Weile (denn das Feuer brannte hoch und lange) kam ein Typ dazu und fragte: "Warum zündet ihr mein Haus an?" Einer antwortete: "Aber das ist doch sein Haus", und zeigte auf den Gastgeber der Party. Der schaute nur und meinte: "Hm? Nein." Und dann löste sich alles ganz schnell auf, weil der Besitzer alle umbringen wollte.
Was lernen wir also aus dieser Geschichte?
Ach, ich weiß es nicht, aber Fakt ist, dass wir kurz nach 13 Uhr unser Geld bekamen. 250$ für weniger als 13 Stunden Arbeit. Ein guter Stundenlohn für größtenteils dumm rumstehen oder beschäftigt tuend umherlaufen und anderen im Weg stehen.
Die Asiaten im Hostel waren neidisch, denn dafür müssen sie länger und härter arbeiten. Diesmal wissen wir, was wir daraus lernen können. Oder wie Daniel so schön sagte: "Gnihi."

Da wir bald wieder on the road leben, müssen wir unseren Tiefkühlkrams leerfressen. Kiloweise Burgerpatties, Fischstäbchen und Gemüse (das aber Daniel schön alleine aufessen darf!). Wundert euch also nicht, wenn ich auf Bildern am Ayers Rock etwas zugelegt habe. *hüstel*

Auf Wiederessen!
6.9.08 07:45


On the Road again

So.
Nun sind wir also wieder ab morgen auf der Straße. Ayers Rock zum Geburtstag und danach mal schauen.
Da ich ja kein Geld (zumindest nicht mehr auf dem Konto) habe, müssen wir danach irgendwo sesshaft werden und arbeiten.

Auf demnächst!
7.9.08 14:48





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