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So einiges

ist hier passiert.
Ein kleiner, stichpunktartiger Ausschnitt:

- ich fing auf einer echten Hochzeit einen Brautstrauß
- wir waren auf einem Konzert von The Birthday Massacre
- auf Melbournes Sexmesse und sahen dort unter anderem Borat herumlaufen
- ich bin seit zwei Monaten nie mehr verkatert gewesen (was nicht an eingeschränktem Alkoholkonsum liegt)
- ich war auf inzwischen drei Baumfarmen
- nun auf einer Sukkulentenfarm (Australien hat nur sieben davon) und arbeite zehneinhalb Stunden täglich
- ich tötete verdammt viele giftige Tiere
- ließ mich bekochen
- wir alle hatten einen schwierigen Abschied von fünf Zimmerkameraden
- ich beherrsche inzwischen mindestens zwanzig internationale Saufspiele
- wir haben unseren Rückflug
- ein einigermaßen wieder hergerichtetes Auto
- kein Geld
- dafür aber immer noch ganz gut Spaß

Im Moment habe ich mir aber den Rücken kaputtgemacht und muss sehen, wo ich bleibe. Mal schauen, ob der wieder wird.

Grüße vom anderen Ende der Welt.

PS: Ich wollte pünktlich gratulieren, aber mein Handy machte nicht mit. Dann hier nachträglich: Alles Gute zum Geburtstag, Fredo!
5.12.08 08:19


On the Road again

So.
Nun sind wir also wieder ab morgen auf der Straße. Ayers Rock zum Geburtstag und danach mal schauen.
Da ich ja kein Geld (zumindest nicht mehr auf dem Konto) habe, müssen wir danach irgendwo sesshaft werden und arbeiten.

Auf demnächst!
7.9.08 14:48


Hippiemetal und Satanistenpartys

Jaja, Daniel hat schon wieder alles geschrieben, was wichtig war - aber dennoch!

Das Auto ist wieder ganz und ich musste es bezahlen. 80 Dollar bin ich jetzt ärmer. Naja.

Wir arbeiteten also am Dienstag in der Weinfabrik. Nur mit dem Ergebnis, dass wir nach vier Stunden gehen konnten und so unsere Kosten gerade so rausgearbeitet hatten. Außerdem fiel mir die Haut von den Händen. Was aber nicht aufgrund meiner einseitigen (und meiner Meinung nach sehr gut schmeckenden!) Ernährung war, sondern vom Akkordkleben der Weinkisten kam.

Dafür aber ein Job am Donnerstag und Freitag. Wir bauten ein Büro für eine Designfirma auf. Jetzt kann ich zumindest behaupten (ohne zu lügen) dass ich in einem (zukünftigen, jaja...) Designbüro gearbeitet habe, ha!
Am ersten Tag durften wir schon um 18 Uhr gehen, weil es keine Arbeit mehr gab. Und so schafften wir es rechtzeitig um 20 Uhr zu Opeth im Thebarton Theatre. Die Vorband war gut und Opeth war noch besser. Hippiemetal auf der Bühne und Joints im Publikum. Übrigens bestand es diesmal aus dicken Männern mit Bärten, langen und dünnen Metallern mit langen und glatten Haaren und halbnackten Mädels. Ansage für eines der Lieder: "Stellt euch vor, wir reisen zurück ins Jahr 1986. Keine verdammten Handys, sondern verdammte Feuerzeuge! Und ich will wenigstens EIN Pärchen ficken sehen!" Der Mosh war ziemlich hart, aber angemessen und gerecht. Danach war ich auf alle Fälle kaputt.
Am nächsten Morgen wachte ich um 7 auf (die Zeit, um die wir eigentlich hätten anfangen müssen zu arbeiten) und dachte mir: "Hab ich gestern einem Konzert beigewohnt oder die ganze Nach durchgesoffen?" Ich war mir da nicht so sicher. Als Daniel aufwachte und sagte: "Ich fühl mich als hätte ich die ganze Nacht getrunken", war ich eher noch mehr verwirrt.
Nichtsdestotrotz tauchten wir dort (eine halbe Stunde zu spät) in unseren Tourshirts auf und machten weiter. Der Chef war froh, dass wir überhaupt gekommen waren. Arbeitsflächen zusammengeschraubt, Tische gebastelt und Müll entsorgt.
Die beiden Polen, die auch dort arbeiteten erzählten uns vom Prystanek-Woodstock-Festival. Jenes Schwesterlein und mir schon letztes Jahr aufgefallen war, als wir nach Polen gefahren sind und überall schwarzes Volk herumlief. Kostenloser Eintritt, weil das Geld von den Zinsen der Spenden stammt, die für irgendwas Nützliches gesammelt werden.
Der andere Pole erzählte uns, wie er einmal auf einer Satanistenparty war. Dort zündeten sie alle Möbel im Haus an. Aber dabei entwickelte sich zu viel Rauch und sie trugen alles nach draußen, wo sie es weiter verfeuerten. Nach einer Weile (denn das Feuer brannte hoch und lange) kam ein Typ dazu und fragte: "Warum zündet ihr mein Haus an?" Einer antwortete: "Aber das ist doch sein Haus", und zeigte auf den Gastgeber der Party. Der schaute nur und meinte: "Hm? Nein." Und dann löste sich alles ganz schnell auf, weil der Besitzer alle umbringen wollte.
Was lernen wir also aus dieser Geschichte?
Ach, ich weiß es nicht, aber Fakt ist, dass wir kurz nach 13 Uhr unser Geld bekamen. 250$ für weniger als 13 Stunden Arbeit. Ein guter Stundenlohn für größtenteils dumm rumstehen oder beschäftigt tuend umherlaufen und anderen im Weg stehen.
Die Asiaten im Hostel waren neidisch, denn dafür müssen sie länger und härter arbeiten. Diesmal wissen wir, was wir daraus lernen können. Oder wie Daniel so schön sagte: "Gnihi."

Da wir bald wieder on the road leben, müssen wir unseren Tiefkühlkrams leerfressen. Kiloweise Burgerpatties, Fischstäbchen und Gemüse (das aber Daniel schön alleine aufessen darf!). Wundert euch also nicht, wenn ich auf Bildern am Ayers Rock etwas zugelegt habe. *hüstel*

Auf Wiederessen!
6.9.08 07:45


*hicks*

Ein Dialog:

Er: "Ich koch mir was."
Ich: "Nimm deine Mutter mit!"
Er: "Achso, ja. Ich koch nie ohne Mutti."
Mit diesen Worten nimmt er sein Mother mit und geht sich in der Küche Fischstäbchen machen.
Fünf Minuten später komme ich herein.
Ich: "Warum nur so wenig?"
Er: "Kekse."
Ich: "Hm?"
Er: "Kekse."
Ich: "Kekse... *sabber*"

Soviel zu der Frage, ob wir uns verstehen. :]

Ich glaube, wir arbeiten auf der Adelaide Show für drei Tage und je 150$ pro Tag. LKWs ausladen. Hm. Mal sehen.

Ansonsten gibt es noch Bücher zu lesen. Beendet habe ich gerade "Making Money" von Pratchett. Von nun an lese ich keine Übersetzungen mehr, wenn es sich vermeiden lässt. Denn das meiste ist unmöglich zu übersetzen, ohne dass die Subtilität verloren geht! Währenddessen lese ich noch "Miss Smilla's Feeling for Snow", was aus dem Dänischen übersetzt wird und irgendwie komisch ist. Da ist "The Crossing" von McCarthy schon besser. Von der Sprache her.

Ich ernähre mich seit einer Woche nur noch von Fleisch, Fisch, Schokolade, Tee und Mother. Mal schauen, wie lange das dauert, bis ich Mangelerscheinungen bekomme und mir die Haut vom Leib fällt. =D

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich Ironie-Tags setzen sollte... hm.

Ähm, Prost!
29.8.08 01:15


Öh

Wenn man Langeweile hat, tut man seltsame Dinge.
Zum Beispiel ständig sich billig Bücher erjagen.
Oder aus zu viel Freizeit den 25-Stunden-Tag erfinden, der aber zu 13 Stunden verschlafen wird und die andere Hälfte zu wenig genutzt wird. Ich sollte Daniel einfach mal auf eine einwöchige Sirup-und-Mother-Diät setzen oder wenigstens noch ein paar dämliche 5$-Wetten durchgeboxt kriegen, um meinen Spaß zu haben und ihn von seiner Untersextheit abzulenken. Hm.
Aber ich war schon zwanzig Stunden wach oder so und sollte lieber schlafen gehen, bevor ich auf noch dümmere Ideen komme.
Und ich habe gesiegt! Nämlich über meine beinahe (verdammt haarscharf knapp) tödliche Erkältung, von der ich nichts erzählt hatte. Rasieren muss ich mich auch mal wieder. Zumindest das Drumherum um den Bart, den ich so sehr mag, dass ich ihn sogar in kursiv schreibe.
26.8.08 04:06


The Rise and Fall of 'Mother'

Es war einmal eine Coca-Cola-Company, die der Meinung war, sie könne einen Energydrink kreieren, der so gut ist, dass er sich genau so gut verkauft. Leider vertauschte aber ein betrunkener Azubi das Rezept mit einem, das vermutlich auf einer schlechten Party entstanden war. Und so wurden Millionen Liter "Mother" gemixt, bis der Chefkoster den Fehler bemerkte und den betreffenden Azubi gehörig in den Hintern stiefelte. Milliarden Dosen jenes Getränkes mussten nun aber billig entsorgt werden. Einem enthusiastischen Marketingstudenten kam glücklicherweise die rechte Idee zur rechten Zeit - vermutlich ebenfalls auf einer Party, vielleicht sogar auf einer besseren. Und so wurden die astronomischen Mengen der fehlproduzierten "Mother" nach Australien geschifft, wo man sie zu einem Spottpreis vertickte, so dass sie in wenigen Wochen von unterbezahlten Backpackern aufgekauft wurden.

Aber das neue Zeug - "Completely reformulated!" und "Tastes nothing like the old one!" - findet inzwischen den Weg in viele Münder. Auf der Straße stehen leere Dosen davon herum und mir schmeckt das auch.
Ende der Geschichte.

Ansonsten plagt uns die Langeweile und es gibt nichts, was es wert wäre, zu erzählen.

Bis demnächst.
24.8.08 21:29


Endlich mal Fotos vom anderen Ende der Welt

Da mich heute früh Daniel zwang, so lange wach zu bleiben, bis der Hostelbesitzer auftaucht, damit er uns den Car Park aufschließt und ich die Speicherkarte aus der Cam grabbeln kann, so dass Daniel die hochladen kann, sind... äh... endlich einmal Fotos zu sehen!

(Zum Glück kann ich die Daten besser rekonstruieren als er. ;P)

12.06. - Hong Kong
19.06. - Brisbane
27.06. - Australia Zoo
05.07. - Ausgetrocknetes Schlammloch
07.07. - Umherfahren
08.07. - BGB National Park
20.07. - Cape Tribulation
23.07. - Undara Volcanic National Park
24.07. - Uranstadt Mary Kathleen
27.07. - Outback
28.07. - Camooweal Caves
29.07. - Devil's Marbles (Daniels Fotos)

Alles also schon ein bisschen her.
22.8.08 09:08


Geplapper

Einen Job werden wir wohl frühstens erst nächste Woche bekommen und deshalb müssen wir uns irgendwie die Zeit totschlagen, bis es so weit ist.
Nun gut, für mich ist das nicht schwer, da ich immer etwas mit mir anzufangen weiß, aber Daniel ist immer etwas schwieriger beschäftigt zu halten. Da er aber zum Glück immer noch schläft (es ist gerade 14 Uhr), habe ich endlich mal ein bisschen Ruhe und kann sinnlos alles erzählen, was hier so los ist.
Wir wohnen in einem niedlichen - und billigen Hostel - namens "Shingo's Backpackers" in der Carrington Street in Adelaide, South Australia. Das Wetter ist wieder etwas gemäßigter und es regnet nicht mehr ganz so viel. Die Stadt an sich gefällt mir ganz gut. Besser als Brisbane. Gestern habe ich mich sogar schon verlaufen. Wobei das alles nie mit unseren Städten zu Hause zu vergleichen ist, denn stadtplanmäßig ist alles durchgeplant und rechteckig angelegt. Keine Kurven, fast schachbrettartig. Dazwischen ein paar kleine Parks, symmetrisch angelegt. Und rundherum um die Innenstadt ein Streifen Grün. Wenn das nicht alles so furchtbar weit weg (mehr als fünf Minuten zu Fuß = furchtbar weit weg) wäre und dazu noch so erbärmlich kalt, würde ich wohl in einem der Parks sitzen und lesen. Aber mir bleibt nur das Hostel dafür. Übrigens besitzen wir das einzige Zimmer im ganzen Etablissement, das eine Heizung besitzt. Ein Zeichen dafür, dass uns der Besitzer mag, nicht wahr?
Ansonsten herrscht hier in Adelaide schon wieder ein richtiges Großstadtfeeling. Echte Menschen, keine saufenden und bettelnden Aborigines, viele viele Bücherläden und McDonald's, die man auch um drei Uhr nachts noch besuchen kann, wenn man plötzlichen Hunger verspürt.
Wenn einem dann das Lesen zu langweilig wird, spielt man einfach Gitarre und nervt damit sämtliche Hostelmitbewohner. Auch um halb vier nacht, wenn man gerade satt von McDonald's zurückgekehrt ist. Es sollte Erwähnung finden, dass ich mitlerweile schon recht annehmbare Melodien und etwas spielen kann, was sich fast wie "Smells Like Teen Spirit" von Nirvana anhört. Und mit meinen langen Haaren und meinem Bart sehe ich auch schon beinahe aus wie der Kurt.
Wenn dann um vier einer sich meckernd im Bett umdreht, greift man dann einfach wieder zum nächsten Buch. Da hier alles sehr teuer ist, sind es auch Bücher. 25$ für Paperback, 40$ für die First Editions. Aber ich als erprobter und erfahrener Bücherjäger gehe dann einfach in sämtliche Second-Hand-Bookshops und finde meist, was mein Herz begehrt. Wenn man durch halb Australien kommt, kommt man logischerweise auch an einer Menge Bookshops vorbei. Was wohl auch der Grund dafür sein mag, dass ich schon über 30 Papierungetüme mit mir herumschleppe.
Japaner freuen sich immer darüber, dass ich Murakami lese. Gestern bedankte sich sogar seltsamerweise einer dafür. In Japan hat, glaube ich, jeder einzelne Bewohner eine Kopie von "Norwegian Wood" (dt. "Naokos Lächeln"). Aber ich kann immer nur wieder darauf hinweisen, dass jeder einmal "Kafka am Strand" gelesen haben sollte. Und danach dann alles andere.
Ansonsten habe ich in meiner Reisebibliothek noch Nick Hornby, Poe und Wilde (um intellektuell zu wirken), McCarthy uvm. Irgendwie sollte ich mal die ausgelesenen Exemplare nach Deutschland schicken, damit sie schön in mein Regal eingeordnet werden und nicht weiter im Auto durch Staub, Hitze und Dreck, der beim Kochen im Outback entsteht, leiden müssen.
Nun, ich schweife ab. Aber genau das sollte ja auch die Hauptintention dieses Eintrags sein: Den Leser mit unwichtigen Fakten bombardieren, bis er entnervt aufgibt.
Gerade eben begrüßt mich der Hostelbesitzer mit "Good morning!" um 14:30. Ein echter Seelenverwandter. Und dann reichte er mir drei Gig Guides. Besuchen werde ich wohl das Opeth-Konzert am 4. September und im November ein Konzert von The Birthday Massacre, wahrscheinlich in Melbourne. Da fahren wir dann einfach hin und danach zurück. Sind sogar unter 1000 Kilometer - ein Katzensprung hier in Australien.
Zu der Zeit werden wir wohl auf der Kirschfarm hocken, den Tag verdammt schwer arbeiten, abends Bier trinken und Barbecue machen und nach eineinhalb Monaten mit 6000$ abhauen, so dass wir uns danach eine bunte Zeit machen können.
Den Rest der Zeit sitzt man einfach rum und vermisst Leute.
Und da mir meine Finger langsam taub werden, höre ich einfach auf zu schreiben.
14.8.08 06:42


Regen nach 26 Jahren Trockenheit

So. Wisst ihr was? Wir sind ziemlich bekloppt. Aber wir haben Erfolg damit!
Da wir am Freitag auschecken mussten, entschieden wir uns, einfach spaßenshalber in die nächste Großstadt zu fahren. Was dann aber 1500 Kilometer waren. Nämlich nach Adelaide im Süden.
Die Landschaft veränderte sich. Ausgetrocknete Seen, flachere Hügel und schließlich sogar Gras. Und es wurde kälter. Und als wir am nächsten Tag in Adelaide waren, regnete es in Strömen. Gefrustet aßen wir im Subways einen Meatball Sub (die gibt es hier für nur 5,95) und suchten dann ein Internetcafé. Dort erkundigten wir uns nach den Hostels hier. Wir nahmen das billigste. Auf reisebine.de hatte das Ding nur eine mittelmäßige Bewertung und kein Bild.
Als wir vor dem Gebäude standen, fasste ich meinen Eindruck mit dem Satz: "Mann, sieht das scheiße aus!", zusammen. Der Typ, der in der Tür stand und ein Cooper's Ale in der Hand hielt, fragte uns gleich darauf auf Englisch, ob wir Deutsche seien. Und ob wir einen Raum bräuchten. Wir befürchteten das Schlimmste. Aber nahmen dann am Ende doch eine Woche, weil der Preis mit 90 Dollar verdammt billig war.
Aber dann fragte er, ob wir einen Job bräuchten.
Sicher.
Wir könnten in der Fabrik arbeiten, er würde sehen, ob noch etwas frei wäre. Etiketten auf Flaschen kleben. Und wir sollten im November die Kirschernte mitmachen, das sei richtig gutes Geld. 1000 Dollar netto pro Woche. Und wegen dem Regen - er erklärte uns, dass der letzte richtige Regen 26 Jahre her sei - werde die Ernte dieses Jahr richtig gut.
Und am Schluss zeichnete er uns noch den billigsten Bottleshop in der Stadt auf der Karte ein.
Wir konnten unser Glück nicht fassen. Und so machten wir uns einen lustigen Abend, gingen noch zu einer (schlechten) Gruftiparty, froren uns auf dem Rückweg den Arsch ab und pennten.
Das Hostel ist zwar nicht das neuste und voller Japaner, aber es ist nicht schlecht.
Mal schauen, wie es weitergeht.
10.8.08 09:45


So far

Irgendwie bin ich zur Zeit nicht in Schreiblaune - zumindest, was das am Computer angeht.
Sind meine Postkarten eigentlich angekommen? Ich hoffe doch.

Etwas, das man ueber das Outback wissen sollte: Wenn du glaubst, es unter Kontrolle zu haben, fickt es dich. Aber wir haben nunmal mehr Glueck als Verstand. Ich sollte nur noch erwaehnen, dass ich derjenige war, der vorauslief und den Weg ausgewaehlt hat... Aber der Daniel verschweigt Dinge ja manchmal, die ihm nicht so in die Geschichte passen.

Hier in Alice gibt es keine Farmjobs. Zum Glueck, sollte ich sagen. Denn bisher habe ich Hostel geputzt, Leinwaende in einem Kuenstlerbedarf zurechtgeschnitten und ausserdem auf einem Konzert auf- und abgebaut.
Hinzu kommen kleine Geldbetraege, die ich von Daniel bekomme, wenn ich Aborigines veralbere. Aber auch Kleinvieh macht Mist! Und so kann man wenigstens das naechste Menue bei McDoof bestellen.

Ansonsten ist alles wie immer: Komisch.
4.8.08 09:05


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